Guten Tag,

ich bin der Meinung, dass unser Vermieter uns absichtlich falsche Versprechungen bzw. Voraussetzungen erklärt hat.
Ich bin sehr, bis extrem geräuschempfindlich, zusätzlich bin ich eher Wikinger und möchte es lieber kühl als heiß haben.
Dies ist hier ausführlich dokumentiert http://www.lebenlernen.info

Wir wohnen seit einiger Zeit in einer optisch schönen Wohnung Dresdner Straße 68a, 01640 Coswig.

Das Haus wurde als Passivhaus beschrieben mit 3fach Lärmschutzverglasung und einem Umluftsystem.
Zusätzlich wurde der kurzfristige Anbau einer Außenverschattung vor Juni 2020 versprochen. Mangels freier Kapazitäten bei der Bauindustrie könne der Vermieter dies nicht umsetzen. Allerdings hat der den Nachbarmietern dies bereits bei deren Einzug versprochen. Wahrscheinlicher ist - dass kein Geld für derartige Maßnahmen zur Verfügung steht.

Bei der Besichtigung und in Mails bzw. SMS habe ich deutlich gemacht, unter welchen Umständen wir bereit sind in die Wohnung zu ziehen.

1. Im Sommer muss die Lüftung in der Lage sein, innerhalb kurzer Zeit nachts zwischen 24 Uhr und 6 Uhr morgens die Innentemperatur auf die Außentemperatur herunter zu kühlen. Keine Klimaanlage.
2. Es ist damit nicht notwendig die Fenster zu öffnen, weder tagsüber noch nachts.

Wir erhielten einen Mietvertrag ohne Befristung bzw. Mindestvertragszeit als PDF-Datei zur Sichtung. Als wir uns innerlich für die Wohnung entschieden haben, insbesondere meine Partnerin - es ist eine sehr schöne Wohnung - erweiterte er den Mietvertrag um eine Mindestmietzeit von 24 Monaten. Ich wollte dies nicht annehmen, aber er kam zu familiären Konfliktsituationen. Ich einigte mich mit dem Vermieter auf 18 Monate.


Nach dem Einzug mussten wir feststellen, dass die Wärmesituation unerklärlich ist. Auch der Vermieter staunt. Mindestens 25 Grad haben wir morgens im Obergeschoß 23 Grad im darunter liegenden ersten Wohnteil. Die Nachbarmieter bestätigen dies für ihre Wohnung, allerdings um einen Grad Unterschied nach unten. Morgens 8.30 Uhr haben diese 24,5 Grad, bei Außentemperatur von 12 Grad nachts.
Nach Einzug einer Familie mit einem Rollstuhlfahrer, der mangels Bewegung scheinbar auch im Juni noch Heizung benötigt, wurde die Situation in einzelnen Räumen noch schlimmer.


Ist diese Situation eine Berechtigung innerhalb von drei Monaten auszuziehen?
Wenn wir einen Nachmieter finden würden, kann dieser darauf bestehen, dass keine Mindestmietzeit übernommen werden muss, weil die anderen Mieter im Haus auch ohne diese Verpflichtung angenommen wurden?

Leider muss ich mich zwanghaft jeden Tag, in freien Minuten, innerlich mit dieser „Vergewaltigung“ beschäftigen. 
Wie wahrscheinlich ist es, daraus wegen der uns entstandenen Umzugskosten, weiteren Umzugskosten etc. mit zusätzlichen Kosten für den Vermieter drohen zu können?

Ich weiß inzwischen, dass die Vormieterin ebenfalls im Rechtsstreit die Wohnung verlassen hat. Die Kontaktdaten habe ich.


Das Hauptproblem ist für mich die Vergewaltigung durch die Mindestvertragszeit. Meine Frau ist Griechin und würde mich vielleicht überzeugen können, dass wir in der Wohnung bleiben - wenn ich es für Sie mache.

Also erstes Ziel wäre eine gütliche Einigung durch die Rücknahme der Mindestlaufzeit, schön wäre eine 2monatige Aussetzung der Miete ab Neuvertrag.

Bitte teilen Sie mir kurz und kostenlos Ihre Einschätzung  oder Ihren Kostenvoranschlag für ein Beratungsgespräch mit.
15 Monate jeweils 1050 Euro warm wären wir noch gebunden. Wegen des Passivhauses ist die Kaltmiete etwa bei 950 Euro.

Danke